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Hinter GENKANIN

Aus Zuchtpraxis, Kaninchengenetik und Stallalltag wurde GENKANIN.

Das hier ist keine Produktseite. Das hier bin ich — und wie ich zur Kaninchengenetik und am Ende zu GENKANIN gekommen bin.

Kurzfassung: Auf dieser Seite erfährst du, wie GENKANIN aus echter Zuchtpraxis entstanden ist. Sie ist für Züchterinnen und Züchter gedacht, die wissen wollen, wer hinter der App steht und welche Erfahrung einfließt. Der Nutzen: mehr Einordnung, mehr Vertrauen, klarer Kontext zur Produktidee.

Hinter GENKANIN

„Sarah, was ist eigentlich GENKANIN?"

Wenn mich am Stammtisch beim zweiten Bierchen jemand fragen würde, würde ich wohl antworten: „Das, was mir die letzten 15 Jahre gefehlt hat.“ Dabei ist es ja nicht so, als gäbe oder gab es keine Lösungen für die Kaninchenzucht. Aber eben kein Werkzeug, das wirklich alles verbindet. Keins, das Hobbyzüchter und Vereinszüchter unter einen Hut bringt. Ich habe fast alles getestet, was der Markt hergibt, und mich nirgendwo wirklich gut aufgehoben gefühlt.

Also habe ich genutzt, was da war. Und was es nicht gab, habe ich von Hand gemacht — wie die meisten von uns.

Wie ich zu den Kaninchen kam

Wie ich zu den Kaninchen kam, war ungefähr so wie die Jungfrau zum Kinde. Mein Mann wollte ein paar „Hasen“ zur Selbstversorgung. Also weder Ambitionen zur Vereinszucht noch zur Hobbyzucht, einfach ein paar Stallhasen über das Frühjahr, die im Herbst für die Küche gedacht waren.

Was mein Mann nicht bedacht hatte: Ich hatte schon Zuchterfahrung. Zwar nicht mit Kaninchen, sondern mit Rennmäusen. Und wie das mit alten Lieben so ist, die kommen gern ungeplant und doppelt so stark zurück. Mir wurden einfarbige Würfe und „wir verpaaren die mal einfach“ schnell langweilig.

In der Rennmauszucht hatte ich meine Liebe zur Genetik entdeckt. Dort gibt es keine Rassen, aber Ausstellungen und sehr klare Farbgenetik. Durch meinen Bio-Leistungskurs und ein manchmal furchtbar logisch denkendes Gehirn war Genetik damals mein absolutes Steckenpferd. Ich habe sogar kurz überlegt, etwas in Richtung Genetik zu studieren. Kurz. Dann hatte das Leben andere Pläne.

Später kam ich, neben den Kindern, eben auch wieder zu den Kaninchen und zur Kaninchengenetik. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die anspruchsvolleren Regeln hier wirklich verinnerlicht hatte. Und schon da hätte ich mir einen Farbrechner wie GENKANIN gewünscht, um meine Rechnungen im Kopf einfach gegenprüfen zu können. Gab es aber nicht. Oder nur rudimentär.

Deutsche Riesen und der Alltag dazwischen

Mit der Zeit wurden Deutsche Riesen meine Lieblingsrasse. Das Vereinsleben haben wir kurz angefasst und wieder losgelassen — nicht mein Rahmen und mit Kindern wirklich schwer unter einen Hut zu kriegen. Stattdessen ging es um den gezielten Aufbau bestimmter Farbschläge. Was trägt das Tier wirklich? Welche Verpaarung bringt die Linie wirklich weiter? Auf diese Fragen lief die Arbeit am Ende immer wieder hinaus.

Wurf Deutsche Riesen Mixe mit etwa 4 Wochen, Farben Blau Thüringer, Feh Thüringer, Schwarz Eisengrau und im Hintergrund Weiß BA, beim Fressen von Fenchel

„Erklär das bitte nochmal“

Parallel zur eigenen Zucht kamen immer wieder Anfragen. Erst von Freunden. Dann von Bekannten. Später auch von Leuten, die ich nur über drei Ecken kannte. „Kannst du mal kurz schauen, was bei der Verpaarung rauskommt?“ Kurz war daran selten etwas.

Aus einem Blick wurden oft längere Erklärungen. Welche Allele passen zusammen, welche nicht, wo liegen Risiken, wo nur Wunschdenken. Dann kam der nächste Wurf, die nächste Frage, der nächste Abend am Tisch. Und wieder derselbe Satz: „Erklär das bitte nochmal — bei dir verstehe ich es wenigstens ein bisschen.“

Klar mache ich das gern. Ich selbst habe auch nur durch viele Fragen und durch den Austausch mit tollen Züchtern gelernt. Aber irgendwann wurde klar: Das ist nicht nur mal eben Hilfe unter Freunden. Das ist ein wiederkehrendes Muster. Immer dieselben Hürden. Immer dieselbe Unsicherheit. Immer dieselbe Rechnerei von Hand.

Irgendwann meinte eine Freundin: „Hey, kannst du das nicht mal aufschreiben?“ Hatte ich natürlich längst — in Chats, Listen und kleinen Notizbüchern. Gemeint war aber ein Buch oder ein Kurs. Damit hatte ich sogar begonnen. Dann kam Kind 4 als kleine Überraschung in unser Leben, und die Datei landete im Nirwana des Vergessens.

Mittlerweile ist die Kleinste im Kindergarten. Die Kaninchenzucht musste ich nach einer schweren Epidemie stark verkleinern. Plötzlich war wieder Raum im Kopf. Und mein lange im Mama-Modus laufendes Gehirn wollte Input. Heute gibt es zum Glück tausend Möglichkeiten, sich Dinge selbst beizubringen. So kam ich zum Coding.

Drei Deutsche Riesen und Helle Großsilber Mixe mit etwa 6 Monaten vor grünem Hintergrund, mit sichtbarem Größenunterschied zwischen Rammler rechts und den Häsinnen links

GENKANIN

Genau da wurde klar: Jetzt könnte ich bauen, was mir in der Kaninchenzucht immer gefehlt hat. Erst für mich. Dann für meine Mädels, die mich züchterisch seit Jahren unterstützen. Ein Werkzeug, das nach den echten Regeln Genetik rechnet, nachvollziehbar bleibt und nichts schönredet. Eines, das man im Alltag nutzen kann, auch wenn man Genetik noch nicht komplett verstanden hat.

Dann kamen die Tiere dazu, die man einspeichern kann. Dann weitere Ideen und Möglichkeiten. Dinge, die ich woanders gut fand. Dinge, die ich selbst vermisst habe. Dinge, die ich bisher nur aus Einzellösungen kannte.

GENKANIN ist genau aus dieser Lücke entstanden. Nicht, weil ich unbedingt eine App bauen wollte. Sondern weil das Werkzeug im Stallalltag gefehlt hat. Zu viel Raten, zu wenig sauberes Nachrechnen.

Ich wollte etwas, das genetische Annahmen transparent prüft. Ohne stille Korrekturen. Ohne falsche Sicherheit. Ohne Hochglanzversprechen. Am Ende ist GENKANIN genau das geworden: ein Werkzeug von Züchter zu Züchter.

Gut Zucht!

Dahinter steckt

Ein Gesicht hinter der App

Portrait der GENKANIN-Entwicklerin

Mein Einstieg war die Gerbilzucht: keine Rassen, dafür klare Farbgenetik. Zurück zu den Kaninchen ging es über Selbstversorgung, geblieben bin ich bei gezielter Zuchtarbeit mit Deutschen Riesen. Über Jahre kamen aus dem Umfeld immer dieselben Fragen zu Verpaarungen und Farben — und genauso oft derselbe Satz: „Erklär das bitte nochmal.“ Genau daraus ist GENKANIN entstanden. Wenn du Fragen hast, erreichst du mich direkt unter genkanin@outlook.de.

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GENKANIN ist jetzt verfügbar. Lade die Android-App direkt herunter und starte mit deinem Bestand, oder schau dir zuerst an, was die App genau kann.